WIRKSAMKEIT des TESTAMENTS mit PROFESSIONELLER HILFE SICHERSTELLEN!

Am 20. März 2014, in Aktuelles, von Prof. Dr. Dr. h.c. Franz J. Herrmann

Unternehmer und karriereorientierte Menschen vergessen, dass ihnen jederzeit etwas geschehen kann und dann ist das Lebenswerk schnell dahin. Ein Testament kann man nicht früh genug schreiben. Die Erstellung eines Testaments birgt viele Fallstricke und das nicht nur juristischer Natur. Ganz besonders oder besser gesagt in mehr als 97 Prozent aller Fälle emotionaler Natur. Hier ist Erfahrung, Menschenkenntnis und Feingefühl gefragt. Und hier sind die TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen© wahre Meister. Nach einer größeren Erbschaft zerstreiten sich die meisten Familien, was eine optimale Vermögensübergabe vollständig verhindert. Ein Testament kann jederzeit privatschriftlich und ohne Notar geschrieben werden.


Handschriftliches Testament
Das wichtigste dabei ist – Ein Testament MUSS handschriftlich geschrieben und vom Testierenden unterschrieben werden. Für Ehegatten, die ein gemeinschaftliches Testament verfassen wollen, gilt – Ein Ehegatte schreibt das Testament von A bis Z mit der Hand und beide Ehegatten unterschreiben. Die Verfügung sollte auch eine Datumsangabe enthalten. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn nach dem Tod mehrere Testamente auftauchen – es gilt dann die Verfügung, die zuletzt verfasst wurde.

PC’s sind für's Testament tabu
Auf keinen Fall darf der Erblasser das Testament am PC oder mit der Schreibmaschine verfassen und dann unterschreiben. Ein solches Testament ist unwirksam. Wer glaubt, dass seine Handschrift unleserlich ist, kann dem handschriftlichen Testament eine am PC verfasste Leseabschrift beifügen. Wer nicht mehr mit der Hand schreiben kann, soll ein notarielles Testament erstellen lassen.

Testierfähigkeit
Testierfähig – also fähig, ein wirksames Testament zu errichten – ist grundsätzlich jeder Mensch ab dem 16. Lebensjahr. Minderjährige können bis zu ihrem 18. Geburtstag kein privatschriftliches, wohl ein notarielles Testament errichten. Die Testierfähigkeit setzt voraus, dass der Erblasser seine letztwillige Verfügung frei von Geistesstörungen, Bewusstseinsschwächen oder Beeinflussung Dritter errichten, ändern und aufheben kann. Ein Streitpunkt sind alterstypische Krankheiten wie Alzheimer und Demenz, vor allem dann, wenn der Erblasser in hohem Alter noch einmal testiert und dabei etwa seine gesetzlichen Erben benachteiligt hat. Wer schon beim Errichten seines Testaments ahnt, seine Testierfähigkeit wird nach dem Tod von potentiellen Erben angezweifelt, sollte sich von mindestens einem Facharzt per Attest bestätigen lassen, dass er geistig noch dazu in der Lage ist, ein wirksames Testament zu errichten. Solche Atteste sollten dem Testament beigefügt werden. Sollte es nach dem Erbfall Streit geben, wird ein Gericht entscheiden, das fast immer ein Gutachten zur Testierfähigkeit des Erblassers einholen wird.

Testament richtig formulieren
Privatschriftliche Testamente leiden häufig unter laienhaften Formulierungen. Diese lassen verschiedene Interpretationen zu. Dann läuft der Erblasser Gefahr, dass sein letzter Wille nicht richtig umgesetzt wird.

Fallbeispiel aus der Praxis
"Dies ist mein letzter Wille: Meine Ehefrau Elisabeth soll unser Haus erhalten, mein Sohn Maximilian meine Uhrensammlung."

Die Formulierung lässt verschiedene Interpretationen zu – Sind der Sohn und die Ehefrau beide Erben des Erblassers, also Rechtsnachfolger mit allen Rechten und Pflichten, oder ist die Ehefrau die Alleinerbin und der Sohn nur Vermächtnisnehmer bzw. umgekehrt? Wichtig wird dies nicht nur, wenn noch zusätzliches Vermögen vorhanden ist – wem steht etwa das Bankguthaben zu? – sondern auch im Hinblick auf etwaige Schulden des Erblassers, die der Erbe, nicht der Vermächtnisnehmer, begleichen soll.

Fallbeispiel aus der Praxis
"Dies ist mein letzter Wille: Erben zu gleichen Teilen sind meine Ehefrau Elisabeth und mein Sohn Maximilian. Elisabeth soll unser Familienheim erhalten, Maximilian meine Uhrensammlung."

Der Erblasser bezeichnet hier seine Erben, er stellt nur nicht klar, wie das Vermögen aufzuteilen ist, zumal das Haus rund 570.000.00 Euro wert ist, die Uhrensammlung nur rund 130.000.00 Euro. Fragen über Fragen – Soll Sohn Maximilian vom Bankguthaben einen entsprechend größeren Anteil erhalten? Handelt es sich bei Haus und Uhrensammlung um so genannte Vorausvermächtnisse, was dazu führt, dass die beiden Erben das restliche Vermögen hälftig aufteilen sollen? Wer bezahlt die Kosten für den Notar und das Grundbuchamt für die Übertragung der Immobilie auf die Ehefrau? Und was passiert, wenn das Haus beim Erbfall schon längst verkauft ist – hat die Ehefrau dann einen entsprechenden Ersatzanspruch?

Der Streit, der in solchen Fällen vorprogrammiert ist, ließe sich durch konkretere und geschicktere Formulierungen leicht vermeiden.

Fallbeispiel aus der Praxis
"Dies ist mein letzter Wille: Erben zu gleichen Teilen sind meine Ehefrau Elisabeth und mein Sohn Maximilian. Als Vorausvermächtnis erhält Elisabeth unser Familienheim, Maximilian erhält als Vorausvermächtnis meine Uhrensammlung. Sollte einer der Vermächtnisgegenstände bei meinem Tod nicht mehr vorhanden sein, so entfällt das jeweilige Vorausvermächtnis ersatzlos. Die Kosten der Vermächtniserfüllung trägt der Vermächtnisnehmer. […]"

Auch in vermeintlich einfachen Testamentsangelegenheiten sollte man einen TRUST-Experten, die im Verbund mit Erben in Bayer e.V. und einen Fachanwalt für Erbrecht zu Rate ziehen.

Richtige Aufbewahrung des Testaments
Ein Testament kann noch so ausgeklügelt sein – wird es nach dem Tod des Erblassers nicht gefunden, wird der letzte Wille auch nicht umgesetzt. Wer ein Testament errichtet hat, sollte eine Vertrauensperson darüber informieren, wo es aufbewahrt wird. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sein Testament auch in die besondere amtliche Verwahrung geben. Dabei hinterlegt der Erblasser sein Testament gegen eine Gebühr beim Amtsgericht seines Wohnortes. Das Testament ist so vor Änderungen oder Vernichtung geschützt. Sobald das Gericht vom Tod des Erblassers erfährt, eröffnet es das Testament und benachrichtigt Erben, Vermächtnisnehmer und Pflichtteilsberechtigte.

STATISTIK und REALITÄT sind weit voneinander entfernt. Unsere Erfahrungen von BDS belegen, mehr als 90 Prozent aller Erbfälle enden mit Streit.

Testament – 83 Prozent der Deutschen haben keines aufgesetzt
Erbschaftssteuer – 84 Prozent haben keinerlei Kenntnis davon
Erben ohne Streit – 62 Prozent sind dieser Meinung
Älter als 50 – 61 Prozent haben bislang kein Testament aufgesetzt
Neider – 92 Prozent würden anderen von ihrer Erbschaft erzählen
Geerbt – haben bisher 26 Prozent
Abwicklung – 81 Prozent der Erbfälle verlaufen unkoordiniert, negativ,
….konfliktträchtig
Quelle – Gesellschaft für Konsumforschung – GfK

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18 Responses to WIRKSAMKEIT des TESTAMENTS mit PROFESSIONELLER HILFE SICHERSTELLEN!

  1. Finanzfachwirtin Manuela Lindl sagt:

    Die BLOG-Redakteure sagen Danke, dass Sie diese Seite angesehen haben und freuen sich über Ihre Anregungen zu diesem Thema.

  2. Dr. dent. Philipp Goldmann sagt:

    Ein Testament zu verfassen, ist die eine Seite der Medaille. Dass dem letzten Willen später auch Genüge getan wird, die andere.

    Das setzt voraus, dass das Testament gefunden wird und eröffnet werden kann. Daher wäre es kontraproduktiv, ein Testament so „gut“ zu verstecken, dass niemand es findet.

    Der Gesetzgeber macht bezüglich der Aufbewahrung des Testaments zwar keine Vorschriften. Im eigenen Interesse sollte ein Testament allerdings so verwahrt werden, dass die Erben nicht lange suchen müssen.

    Berücksichtigt man darüber hinaus den Aspekt der Sicherheit, ist die öffentliche Verwahrung beim Amtsgericht die beste Lösung, wenn man mit den TRUST-Experten vorher alles richtig gemacht hat.

  3. Dr. med. Franziska Ambrosius sagt:

    TRUST spendet TROST – Ein Thema über das keiner gerne nachdenkt. Schicksalsschläge kommen unverhofft und man hat nicht die Zeit sich auf sie einzustellen.

    Rechtzeitig – heißt sofort zu planen – bringt viele STEUERLICHE und emotionale VORTEILE mit sich.

    Vielen Dank für mein Estate-Planning an die TRUST-Finanical-Personal-Trainer mit den Experten beim "Rund ums Erben in Bayern e.V." Verein.

  4. CFO Maximilian Lechner sagt:

    An den vielen Beispielen von Prominenten, die in allen Medien präsent sind, zeigt sich, wie oft es in der heutigen Gesellschaft zu Streitigkeiten um das Erbe kommt.

    Besser gesagt, es gibt kaum eine Nachfolge, die reibungslos verläuft.

    Aktuell sind die Erben des berühmten Trickfilmers Walt Disney zerstritten und ringen derzeit im Zuge eines aufsehenerregenden Zivilverfahrens um ein Erbe, das sich insgesamt auf etwa 400 Millionen Dollar beläuft.

  5. Ricardo V. Semmler sagt:

    Ein Anwalt berichtet von seinem Mandanten, der über 80 ist, der, angesprochen auf sein Testament, nur erwiderte – „Das brauche ich noch nicht.“ So schön diese Zuversicht auch ist, sie kann sich rächen.

    Mehr als 81 Prozent aller Erbfälle würden als unkoordiniert, negativ und konfliktträchtig empfunden. Und diese Statistik ist meiner Meinung nach noch sehr optimistisch.

    Das soll nicht sein. Wer Nachlassplanung nicht als letzte Ölung, sondern als gestalterische Aufgabe begreift, soll sie schon in jüngeren Jahren angehen und dabei helfen die Spezialisten, die genau aus diesem Grund den Verein rund ums Erben in Bayern e.V. gegründet haben. 

  6. Markus Schöpling sagt:

    Beim Verfassen des Testaments ist man relativ frei. Es sollte genau festgelegt werden, wer etwas bekommt. Detailliert schreiben oder schreiben lassen, wer Schmuck, Auto, Möbel, Ferienhaus, Wertpapierdepot oder das Geld auf dem Konto erben soll – auch hier auf den vollständigen Namen des jeweiligen Erben achten, keine Spitznamen.

    Übrigens, Begrifflichkeiten sollten nicht verwechselt werden. Bevor ich mein Testament aufgesetzt habe, habe ich mich von dem Financial-Personal-Trainerin, Frau Lindl beraten lassen.

  7. Engelbrecht Weinkauf sagt:

    Das Schicksal spielt oft anders als erwartet. “… mit meinem Erbe habe ich mich noch nicht befasst, ist ja noch hin …” – so wird oft argumentiert.

    Schneller als erwartet, kann im Straßenverkehr oder bei der Arbeit etwas Unerwartetes passieren und als Folge dessen körperliche oder geistige Beeinträchtigungen nicht auszuschließen sind.

  8. Dr. Hans-Christian Rollinger sagt:

    Manche Erben kommen nur mit viel Glück an ihr Geld. So bei einer Summe von 303.700 Euro, die in Düsseldorf in einem Kachelofen gefunden wurde.

    Eine frühere Hauseigentümerin hatte das Geld nach dem Verkauf ihres Teppichladens auf der Düsseldorfer Einkaufsmeile Kö dort versteckt. Der neue Besitzer des Hauses wollte die in Stahlkassetten gelagerten Scheine behalten.

    Zum Glück für die Erben fand sich eine Zeugin, die berichtete, dass die Hauseigentümerin kurz vor ihrem Tod gesagt habe – „Es gibt Menschen, die Geld im Kamin verstecken.“

    Das reichte als Indiz, die Richter am Landgericht sprachen das Geld den Erben der 1993 verstorbenen Frau zu.

    • Margarethe Marschner sagt:

      Herr Dr. Rollinger,

      wer Kindern, Enkeln oder anderen Angehörigen etwas hinterlassen will, sollte sicherstellen, dass diese es auch bekommen. Viele überlassen das dem Zufall – selbst wenn sie kein Geld im Kachelofen verstecken.

      Sehr häufig landet Vermögen dort, wo es nicht hin sollte. Damit das nicht passiert, lohnt sich der Gang zu den TRUST-Experten.

  9. Prof. Dr. med. Dr. dent. Isabella Lilienthal sagt:

    Erbschaften unterliegen durch die Internationalisierung des privaten Anlegerverhaltens zunehmend nicht nur dem deutschen, sondern auch ausländischem Erbschaftsteuerrecht.

    Die wirtschaftlichen Beziehungen zu den USA sind besonders groß. Die amerikanische Erbschaftsteuer kann mit bis zu 55 Prozent vom Vermögenswert – und sogar mehr – außergewöhnlich hoch ausfallen.

    Die TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen stellen in ihren Vorträgen die drei nationalen Steuerarten der USA vor – die Schenkung-, Nachlass- sowie die Generation-Skipping-Transfer-Steuer und das unter Einschluss der Bewertungs-, Ermittlungs- und Steuerberechnungsfragen in allen praxisrelevanten Einzelheiten vor und bieten Gestaltungsvorschläge und Hinweise zum Verfahren an.

    Abschließend wird aus deutscher Sicht das internationale Schenkungs- und Nachlasssteuerrecht der USA, d.h. dessen räumlicher Anwendungsbereich und die Doppelbesteuerungsproblematik geklärt.

  10. CEO Jahn R. Strauch sagt:

    Schwarzgeld im Nachlass? Anfang 2008, fast fünf Jahre nach dem Tod des Fiat-Patriarchen Giovanni Agnelli, verklagte Tochter Margherita drei Berater ihres Vaters.

    Ihr Vorwurf – Die drei hätten nach seinem Tod nicht das gesamte Vermögen offengelegt – und sie so um einen Teil des Erbes gebracht. Mehr als eine Milliarde Euro sollen in Steueroasen versteckt sein.

    Italienische Steuerfahnder verkündeten, sie hätten Ermittlungen aufgenommen. Margheritas Klage löste eine heftige Feindschaft in der Agnelli-Familie aus.

  11. Patricia Hersch sagt:

    Kennen Sie Roman Blum? Er war ein erfolgreicher Unternehmer, der mit Immobiliengeschäften ein Vermögen von rund 40 Millionen US-Dollar erwirtschaftete und ein sehr misstrauischer Mensch war, der es sein Leben lang vermieden hatte, ein Testament zu schreiben. Im Jahr 2012 starb er. Wer waren die Erben?

    Im Januar 2012 – mit 97 Jahren – rief er zum ersten mal seinen Anwalt Mason Corn an, um seinen letzten Willen zu verfassen. Noch bevor sein Anwalt das Testament aufsetzen konnte, starb Blum.

    Der US-Beamte Gary Gotlin, Mitarbeiter des Vormundschaftsgerichts von Richmond County verkaufte Blums Haus auf Staten Island und arrangierte eine Auktion für seine Habseligkeiten. Jetzt sollte er auf der Suche nach möglichen Verwandten von Blum sein. Es hiess, er habe vor dem Zweiten Weltkrieg einmal eine Frau und mit ihr sogar ein Kind gehabt.

  12. Katja Wagner sagt:

    Liebe Frau Lindl,

    vielen Dank für den wundervollen und lehrreichen Abend im Autohaus C&C.

    Es war wie immer eine Freude, Ihrer Veranstaltung beizuwohnen.

  13. Dipl.-Ökonom Joseph Biller sagt:

    Guten Abend Herr Prof. Herrmann,

    nur wenn wir mutig und temporeich Ideen entwickeln, verfolgen und dabei keine Auseinandersetzung scheuen, können wir etwas erreichen. Ein Plus an Produktivität und auch an persönlicher Zufriedenheit.

    „Hinter den Erfolgsgeschichten unserer Zeit stehen Menschen, die gegen den Schwarm schwimmen“, sind die TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen überzeugt und belegen dies anhand vieler Beispiele.

    Fantasieren, ignorieren, sich selbst manipulieren und scheitern lernen – ist durchaus provokant – Mut zur radikalen Veränderung aufzubringen statt Standardträumen nachzuhängen, bringt uns weiter.

  14. Anna-Lisa Führmann sagt:

    Von Berufswegen erlebe ich öfter, dass die Wirksamkeit des Testaments durch Kleinigkeiten beeinträchtigt wird, die bei den Hinterbliebenen zum Rechtsstreit führen.

    Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt sich die Ausarbeitung in professionelle Hände zu übertragen. Das ist für den Erblasser wie auch für die Begünstigten die günstigste und sicherste Möglichkeit, die Erbschaft reibungslos abzuwickeln.

  15. Richard Netzer sagt:

    Ich kenne viele, die sich fragen, ob es von Vorteil ist, das Testament beim Notar beglaubigen zu lassen. Ich sage, es hat Vor- und Nachteile. Der Notar garantiert, dass das Testament rechtlich einwandfrei ist. Hinterbliebene müssen deshalb nicht erst einen Erbschein ausstellen lassen, um als Erben anerkannt zu werden. Wenn man später ein zweites Testament verfasst, kann es zu "Problemen" führen. Das erste Dokument aus der amtlichen Verwahrung sollte man dann vernichten. Der Notar verlangt natürlich für jedes Testament Geld.

  16. Josefine Medlick sagt:

    Die Lebensumstände oder das Vermögen ändern sich immer wieder.

    Bei diesen Angelegenheiten ist es sinnvoll, ein neues Testament aufzusetzen oder über ein neues Testament nachzudenken:

    - Heirat und Geburten
    
- Unfälle oder Todesfälle
    
- nach einer Erbschaft, Zahlung einer Abfindung oder einem Lotteriegewinn
    
- vor und nach einer Scheidung
    
- vor und nach dem Kauf oder Verkauf von Immobilien

    VOR dem Errichten eines Testaments ist eine Beratung zum Thema Erbschaftsteuer von Vorteil.

  17. Yana Kendeck sagt:

    In der Beratungspraxis ist eine Scheidung im Lebenslauf des Erblassers heute ein Normalfall – in der Vergangenheit war es eine Ausnahme.

    Geschiedene Leute – unabhängig davon, ob mit oder ohne Kinder, ob man wieder verheiratet ist – sollten besonders sorgfältig bei ihrer Testamentsgestaltung sein.

    Dank Frau Dr. Lindl habe ich alles geregelt.

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