VERMÖGENDSTE – ERBENGENERATION, DIE DEUTSCHLAND jemals GESEHEN HAT!

Am 13. März 2014, in Aktuelles, von Dr. h.c. Manuela Lindl

Bis zum Jahr 2020 werden rund 2.6 Billionen – 28 Prozent – des rund 10.2 Billionen Euro umfassenden Vermögensbestands der privaten Haushalte vererbt. Wegen der ungleichen Verteilung ist die eigene Vermögensbildung und Altersvorsorge für die meisten Erben unerlässlich. Das Gros der Erben erhält wenig und wenige Erben erhalten viel. Die neueste DIA- Studie zeigt immer noch deutliche Unterschiede zwischen den neuen und alten Bundesländern, die mit der Zeit schrumpfen werden. Die Wirtschafts-Wunderkinder der Nachkriegszeit im alten Bundesgebiet konnten eine ungestörte Vermögensbildung ausüben. Deshalb steigt das Erbschaftsvolumen bis 2020 um über 21 Prozent verglichen mit dem Zeitraum 2001 bis 2010.

Immobilien und Geldwerte
Die künftigen Erblasser, die heute über 70-jährigen rund 12.7 Millionen Menschen in Deutschland werden noch in diesem Jahrzehnt in voraussichtlich 5.7 Millionen Erbfällen insgesamt 2.6 Billionen Euro übertragen. Ein Zehntel der Erbschaften machen Sachwerte aus, jeweils die Hälfte etwa Immobilien – 47 Prozent – und Geldvermögen – 43 Prozent. "Es ist die einkommensstärkste und vermögendste Erbengeneration, die Deutschland je gesehen hat" – konstatiert Dr. Reiner Braun, Autor der "
empirica" Studie.

Verteilung des gesamten Vermögens der WELT-Bevölkerung. Die Reichsten 10 Prozent besitzen fast alles!

Rang Bevölkerungsaufteilung Vermögen in Prozent
1 Reichsten 10 Prozent 85.2
2 2. Reichstes Zehntel 8.7
3 3. Reichstes Zehntel 2.7
4 4. Reichstes Zehntel 1.4
5 5. Reichstes Zehntel 0.8
6 5. Ärmstes Zehntel 0.5
7 4. Ärmstes Zehntel 0.3
8 3. Ärmstes Zehntel 0.2
9 2. Ärmstes Zehntel 0.1
10 Ärmsten 10 Prozent – 0.1

Alle Angaben ohne Gewähr! Quelle – Personal Wealth from a Global Perspective, Oxford University

Das meiste geht an einige wenige mit hohen Summen
Die Hinterlassenschaft wird im Durchschnitt pro Erblasser 305 Tausend Euro, pro Erben rund 153 Tausend Euro betragen. Dahinter verbirgt sich eine große Bandbreite. Insbesondere erbt das einkommensstärkste Drittel aller Erben erheblich mehr als die Masse der Erben, die nur zwischen 2.000 und 4.000 Euro netto verdient. Noch schlechter sieht es für die Geringverdiener – 20 Prozent – aus. Sie können eine fehlende Altersvorsorge keinesfalls durch Erbschaften kompensieren. Das wird in Zukunft für mehr Erben gelten.

Erblasser und Erben werden immer älter
Die Erblasser brauchen größere Anteile ihres Vermögens selbst auf, weil sie länger leben und konsumfreudiger sind. Die Krankheitskosten werden steigen und im hohen Alter werden mehr Pflegeleistungen in Anspruch genommen. In Zukunft wird das Erbschaftsvolumen also schrumpfen. Gleichzeitig verfügen die Erben über ein größeres eigenes Vermögen, da sie länger erwerbstätig sind, bis der Erbfall eintritt. So wird auch die Bedeutung der Erbschaft für die eigene Vermögensposition schrumpfen.

Bei Immobilienerbschaften gibt es gravierende Ost-West-Unterschiede
"Das A und O für die Höhe der Hinterlassenschaft ist – Wird eine Immobilie vererbt oder nicht!" – erläutert Dr. Reiner Braun. "Und dies nicht nur, weil die Immobilie Teil des Erbes ist, sondern auch weil Immobilienbesitzer, selbst bei gleichem Einkommen, im Laufe des Lebens mehr Geld ansparen als Mieter."

Aus historischen Gründen fallen die Vermögen der ostdeutschen Haushalte deutlich kleiner aus als im früheren Bundesgebiet. Dies betrifft vor allem das Immobilienvermögen. Im Osten werden in weniger als jedem dritten generationenübergreifenden Erbfall bis 2020 auch Immobilien vererbt, im Westen dagegen in mehr als der Hälfte. Hinzu kommt, dass die Verkehrswerte der vererbten Immobilien in den neuen Bundeländern nur zu 23 Prozent bei 150.000 Euro und mehr liegen, in den alten Bundesländern zu 60 Prozent. Beim Geldvermögen sind die Unterschiede geringer. Das Gros der Gelderbschaften liegt bundesweit bei weniger als 25.000 Euro. Mehr als 50.000 Euro erwarten im Osten jeden fünften Erben, im Westen jeden vierten.

Erbschaften meist nur Sicherheitspuffer
55 Prozent der aktuell Befragten möchten die Erbschaft erhalten. Fast genauso viele werden sie nutzen, um eigene Wünsche zu verwirklichen oder ihre Altersvorsorge zu sichern. "Bei jedem Erben hat die Erbschaft Folgen für das Konsumverhalten!" – betont Dr. Reiner Braun. "Sie wird fast immer als Sicherheitspuffer eingesetzt und eigene Sparanstrengungen werden zurückgefahren." Mit fatalen Folgen! Immobilienerbschaften werden zum größten Teil bewahrt, nur 28 Prozent veräußert. Gelderbschaften werden hingegen zu 61 Prozent umgeschichtet, anders angelegt oder konsumiert. Mit zunehmender Gelderbschaft steigt auch die Neigung zum Immobilienkauf, um den Vermögenswert zu erhalten. "Sparen aus dem eigenen Einkommen wird für die Meisten durch Erbschaften nicht obsolet!" – fasst DIA- Sprecher Bernd Katzenstein die Untersuchungsergebnisse zusammen. Die, die selbst schon viel haben, erben auch am meisten. Diejenigen, die es dringend bräuchten, um ihre fehlende Altersvorsorge zu kompensieren, erben am wenigsten. "Eigene Vorsorge bleibt also Pflicht."

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19 Responses to VERMÖGENDSTE – ERBENGENERATION, DIE DEUTSCHLAND jemals GESEHEN HAT!

  1. Finanzfachwirtin Manuela Lindl sagt:

    Die BLOG-Redakteure sagen Danke, dass Sie diese Seite angesehen haben und freuen sich über Ihre Anregungen zu diesem Thema.

  2. Dipl.-Informatiker Peter Stromberg sagt:

    Auch Superreiche irren öfter als man glaubt – Da war er nun extra in die Schweiz gezogen, genauer in den Schweizer Kanton Schwyz, weil der als einziger keine Erbschaftssteuern erhebt.

    Als der Vater dann starb, staunten die Kinder – Der deutsche Fiskus wurde bei ihnen vorstellig.

    Was die verhinderten Steuerflüchtlinge nicht bedacht hatten – Solange der Nachwuchs weiter in Deutschland lebt, wird das Erbe auch hierzulande besteuert.

    Ob der Vater den letzten Atemzug also in der Schweiz oder anderswo tut, den Finanzämtern in München oder Aachen ist es einerlei.

  3. Dr. Ursula Stein sagt:

    Ja wir Wirtschaftswunderkinder der Nachkriegszeit kommen in die Jahre.

    Deshalb steigt das Erbschaftsvolumen bis 2020 um über 20 Prozent verglichen mit dem Zeitraum 2001 bis 2010. Erblasser sind die heute über 70-jährigen, die 12.4 Millionen der Bevölkerung ausmachen.

    Und da sollte man alles richtig vorbereiten. Niemand wünscht sich, dass sich seine Erben hinterher in die Haare kriegen, auch wenn man den einen oder anderen nicht so gerne hat.

    Ich für meinen Teil kann die TRUST-Gruppe und den VEREIN wärmstens für die Regulierung empfehlen.

  4. Markus Schöpling sagt:

    Geht ein geliebter Mensch von uns fort und liegt unter der Erde, bricht unter den Hinterbliebenen der große Streit ums Erbe aus.

    Die angeheirateten Partner mischen sich plötzlich in die Angelegenheiten der betroffenen Familie ein, “stacheln” ihre Partner an, sich ein möglichst großes Stück vom Erbe zu sichern. Besser ist es, alles vorher genau zu regeln, wer was bekommt und in welcher Form.

    TRUST-Financial-Personal-Trainerin, Frau Lindl hat hier ein gutes Expertennetzwerk.

  5. Daniel Schwarzer sagt:

    Historischer Prozess wegen GELD, weswegen sonst!

    Der Industrielle Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza brachte sein Vermögen in den Achtzigerjahren in einen Trust auf den Bermudas ein und übertrug dessen Leitung an Sohn Georg Heinrich.

    Wenig später gab’s Zoff, weil der Sohn seinem Vater angeblich zu wenig Rente überwies. Der Rechtsstreit beschäftigte bis zur Einigung 2002 Heerscharen von Anwälten – und gilt mit Kosten von mindestens 120 Millionen Dollar als einer der teuersten aller Zeiten.

    Kurz nach der Einigung starb Hans Heinrich. Mit den TRUST-Gruppe-Experten gemeinsam mit dem VEREIN wäre ihm das nicht passiert.

  6. Dr. Hannelore Meister sagt:

    Eine Multimillionärin hat eingeladen, sie zu Hause zu besuchen, in einem Dorf nicht weit von Hamburg. Dort lebt sie in einem unscheinbaren roten Backsteinhaus, leicht fährt man daran vorbei.

    Kein repräsentativer Garten, kein großes Auto vor der Tür, in der Garage ein Toyota Prius. Statt einer Klingel eine Schnur, an der man zieht. Hier könnte auch eine Öko-WG zu Hause sein.

    Selbst die Hausherrin kommt ein wenig alternativ daher, sie trägt ein bunt gesprenkeltes Wollkleid. Wie eine reiche Erbin sieht sie jedenfalls nicht aus.

    Ihr Name ist Bosch, Ise Bosch.

    „Früher habe ich selbst geglaubt, dass man Leuten ihr Geld ansieht“ – sagt sie, „dass reiche Frauen mit Perlenketten und teuren Schuhen herumstolzieren.“ Viele führen ein bürgerliches Leben. Manche versuchten bewusst, nicht aufzufallen.

    „Es gibt so etwas wie eine unsichtbare Parallelgesellschaft von uns reichen Erben“ – betont sie.

  7. Dr. Lisa Hächler sagt:

    Besser früher als später sollte sich jede Person Gedanken um seinen letzten Willen und Testament machen. Wer soll den Nachlass erben und zu welchen Teilen?

    Aus diesem Grund empfehle ich den Verein “Rund ums Erben in Bayern e.V.” für diese Aufgabe.

  8. Dr. med. Franziska Ambrosius sagt:

    TRUST spendet TROST – Ein Thema über das keiner gerne nachdenkt. Schicksalsschläge kommen unverhofft und man hat nicht die Zeit sich auf sie einzustellen.

    Rechtzeitig – heißt sofort zu planen – bringt viele STEUERLICHE und emotionale VORTEILE mit sich.

    Vielen Dank für mein Estate-Planning an die TRUST-Finanical-Personal-Trainer mit den Experten beim "Rund ums Erben in Bayern e.V." Verein.

  9. Sibille R. Wayer sagt:

    Nach einer Umfrage, die das Deutsche Forum durch EMNID durchführen ließ, haben nur rund 30 Prozent der Deutschen ein Testament errichtet.

    Davon dann sollen rund 90 Prozent entweder formnichtig oder zumindest streitanfällig sein.

  10. Reinhold von Bessing - 2. Vorstand von BDS-Verbraucherschutz sagt:

    Den letzten Willen hieb- und stichfest machen, das sollte jeder von uns und das rechtzeitig.

    Im Testament kann man sein Hab und Gut verteilen wie man will, bis auf den Pflichtanteil.

    Damit es auch gültig ist, gibt es allerdings einige formale Dinge zu beachten. Ja und finden sollten die Erben das Testament auch!

  11. CEO Dr. Max Frisch sagt:

    Nachdem sich mein Lebenspartner und ich dafür entschieden hatten, ein Testament durchführen zu lassen, haben wir uns umgehört. Dies auch, weil wir uns regelmäßig sportlich betätigen und viel unterwegs sind.

    In unserem Bekanntenkreis ist der Name der “TRUST-Gruppe” mehrmals gefallen. Und wir haben nur Positives zu hören bekommen. Die wissenschaftlichen Blogs von der TRUST-Gruppe bieten schon sehr viele Informationen und das persönliche Treffen, einfach professionell.

    Jetzt sind sie auch noch bei “Erben in Bayern e.V” vernetzt. Machen auch Sie das, man schläft danach gleich viel besser.

  12. Antonia Lütjen sagt:

    Wer falsch ERBT bzw. VERERBT zahlt bei seiner Altersvorsorge schnell drauf. Häufig müssen Sachwerte aus dem Erbe veräußert werden, um die Kosten für die Erbschaftssteuer zu begleichen.

    Dem vorzubeugen macht Sinn, gut vorbereitet zu sein und das Testament auf einen ausgearbeiteten Finanzplan abzustimmen.

  13. Senator E.h. Reinmund Hardegen sagt:

    In Deutschland werden derzeit viele Menschen ganz plötzlich reich – Erbschaft und bekommen deshalb "Probleme". Jeder will plötzlich etwas von ihnen.

    Dagegen lässt sich etwas tun. 

  14. Haro Schuster sagt:

    „Wen in bestimmten Einkommensbereichen das Steuerrecht ohne Vergünstigungen voll trifft, der kann nicht überleben!“ – Franz Klein, Jurist, Präsident Bundesfinanzhof

    Dieses Zitat von Herrn Klein kann man auch auf die Erbschaft übertragen. Wer sein Vermächtnis nicht optimal regelt, dem seine Erben werden so viel Steuer bezahlen, dass nicht viel davon übrig bleibt.

  15. Patrick Keller sagt:

    Vererben ist ein gutes Gefühl, wenn man das bekommt, was man erwartet hat. Hat man zum Beispiel Geld geerbt, wie es bei mir der Fall war, sollte man besonders achten, wenn man es für sich oder die Kinder gewinnbringend anlegen möchte.

    Unwissenheit kann teuer werden – gerade bei der Geldanlage. Wer sich allein auf den “vermeintlich guten Rat” von Bankprofis verlässt, stellt hinterher fest, dass die Empfehlungen für ihn nicht optimal gewesen sind. Während ich an der Vermehrung meines Geldes interessiert war, hatte der Bankprofi natürlich vor allem seinen eigenen Gewinn im Blick.

    Es kommt hinzu, dass der Markt der verschiedenen Geldanlageprodukte recht unübersichtlich ist. Wie soll man sich als Laie hier auskennen. Danke, dass ich Sie kennenlernen durfte, Frau Lindl.

  16. Sebastian Graf sagt:

    Beschäftigen Sie sich gerade mit der Frage, wie Sie Ihren Nachlass in Ihrem Sinn planen und übergeben können?

    Sie überlegen sich, wie Sie die Nachfolgeregelung in Ihrem Unternehmen frühzeitig planen können?

    Sie fragen sich, wie eine internationale Struktur Ihres Unternehmens diese Pläne beeinflusst? Sie möchten Ihre Liebsten möglichst optimal absichern und wissen, wie Sie mit Pflichtteilen umzugehen haben?

    Sie möchten ein Testament verfassen und dazu wissen, was stichhaltig darin geregelt sein soll? Sie sind unsicher, wie Aspekte der Nachlassplanung zusammenspielen?

    Dann sind die Financial-Personal-TrainerInnen mit allen Spezialisten hier im Verein für alle die, die diese Fragen beschäftigen, die besten Partner!

  17. Erwin Buggler sagt:

    Bill Gates, einer der reichsten Männer der Welt mit einem Vermögen von rund 40 Milliarden Euro. Seine Kinder sollten nur einen Bruchteil seines Vermögens erben.

    "Meine Frau und ich glauben, dass man seinen Kindern keinen Gefallen erweist, wenn man sie mit Geld überschüttet, das sie nicht selbst verdient haben. Meine Kinder sollen ihr eigenes Leben gestalten." sagte er. "Ich werde ihnen allerdings eine gute Ausbildung finanzieren. Ich hoffe und denke, meine Kinder verstehen das."

    Geld – wie man es verdient, vermehrt, behält und erbt – TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen sind die einzigen, die ich kenne, die dafür mit 5 Sternen ausgezeichnet wurden.

  18. Markus Poples sagt:

    Die partnerschaftliche Lebensgemeinschaft hat vor allem stark an Bedeutung gewonnen. Immer mehr Familien mit Kindern aus verschiedenen Beziehungen, Nationalitäten kommen zusammen – Patchwork Family.

    Dann kommt die steigende Lebenserwartung ins Spiel. Die älteste Generation, überträgt ihr Vermögen bereits zu Lebzeiten an die Nachkommen. Hier ist es besonders wichtig einen vertrauensvollen Partner an der Seite zu haben, der für einem komplett die ganzen Finanzen, Investments, Folgeplanungen, Immobilien, Bestattungsplanungen, … managt.

    Mein Rat, Mitglied im Rund ums Erben in Bayern Verein zu werden. Hier haben Sie Spezialisten zu steuerlichen, rechtlichen, finanziellen Fragen.

  19. Dr. med. Stefanie Goldberg sagt:

    Reist mit! Einfach klasse gemacht Frau Dr. Lindl. DANKE!

    Freue mich wahnsinnig auf Donnerstag in Köln!

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